Aktuelle Tipps:

Haben Sie Lust auf praktische Übungen?

Vielleicht finden Sie bei den angebotenen Tipps eine Unterstützung für den Alltag.
Hilfe zur Selbsthilfe:hier erfahren Sie, wie Sie mit einfachen Übungen etwas für sich tun können.
Auch die Wartezeit auf einen Termin bei uns kann dadurch genutzt werden.


Detaillierte Informationen

Dauer der Sitzungen:

 

Eine kinesiologische Sitzung dauert in der Regel bei Kindern eine Stunde und bei Erwachsenen anderthalb. Bei der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen findet in der ersten Sitzung eine Anamnese (ausführliches Erstgespräch) mit einem oder beiden Elternteilen und noch ohne Kind statt.

Die Abstände zwischen den einzelnen Sitzungen sind individuell und hängen auch von der Thematik und den Bedürfnissen des einzelnen ab. Sie können von zwei Wochen (eher bei Kindern) bis zu sechs oder acht Wochen oder länger dauern. Aber auch dies ist nur eine Richtschnur und wird individuell abgesprochen.  

Ablauf einer Sitzung:
Das Wesen der Kinesiologie ist es, individuell auf den einzelnen einzugehen. Durch die Kommunikation mit dem Muskeltest ist es nicht der Therapeut, der bestimmt, „wo‘s lang geht“, sondern das Körper-Geist-Seele-System des Klienten. So ist es auch nicht möglich, einen genauen Ablauf einer Sitzung zu schildern, da keine genau gleich ist wie die andere. Im folgenden dennoch ein „möglicher Ablauf“, um sich ein ungefähres Bild machen zu können:

Unabhängig mit welcher Thematik oder Problematik jemand in die Praxis kommt, egal ob groß oder klein – wird zunächst in einem Eingangsgespräch erläutert, worum es geht und was das Anliegen ist. Mit Hilfe des kinesiologischen Testverfahrens wird dann sondiert, was in Bezug zu diesem Thema oder Problem im Moment wichtig ist. So kann es sein, dass beispielsweise eine bestimmte Emotion, ein bestimmtes Alter oder auch ein bestimmtes frühkindliches Bewegungsmuster oder andere „Stressoren“ noch zusätzlich mit „hinein genommen“ werden wollen. D.h. das Sondieren mit dem Muskeltest ergibt ein Bild, manchmal auch ein Puzzle, das anzeigt, was im Moment dazu gehört und mit angeschaut und verändert werden möchte.

Der kinesiologische Muskeltest kann auch an einer Begleitperson durchgeführt werden (Surrogattest), wenn dies beim Klienten selbst nicht möglich ist.

Ist dieses „Setup“ abgeschlossen – oder manchmal auch schon davor – wird der Klient ein Ziel suchen und formulieren. D.h. ein Satz, der ausdrückt, was er möchte: was er können möchte, erreichen möchte, wie er sich fühlen möchte usw. – Diese Zielfindung ist manchmal nicht so leicht, da wir meist sehr genau wissen, was wir nicht mehr wollen, aber auf die Frage, wohin es denn gehen soll, oft etwas ratlos sind. So kann ein gut formuliertes Ziel bereits „die halbe Miete“ sein: die Selbst-Regulation beginnt und unser System weiß, in welche Richtung es sich orientieren oder verändern will. Meist folgt auf das Ziel auch noch eine Aktivität, die den Körper mehr mit einbezieht.

Die darauf folgende Behandlung oder Unterstützung kann dann mit den unterschiedlichsten Techniken erfolgen (siehe oben). Von aktiven kinesiologischen Übungen bis zu Akupressur-Haltepunkten, Klopfpunkten, der Arbeit mit Klanggabeln oder unterschiedlichen Möglichkeiten des emotionalen Stressabbaus, um nur einige zu nennen.

Zeigt das System über den Muskeltest an, dass die Unterstützung ausreicht, so werden die „Stressoren“ aus dem Setup und das Ziel nachgetestet. Durch den jetzt haltenden Muskeltest wird sowohl für den Klienten als auch für den Therapeuten die Veränderung sichtbar gemacht und verankert.

Fast immer schließt die Sitzung ab mit einer „Hilfe zur Selbsthilfe“ für Zuhause: etwas, das der einzelne für sich tun kann, um den Prozess der Veränderung weiter zu unterstützen. Dies können unter anderem einzelne Übungen sein, Punkte zum Halten oder Strömen oder vertiefte Arbeit mit einer stärkenden Affirmation.