Wenn die Seele
bereit ist,
sind es die Dinge
auch.

Shakespeare

 

 

Schamanismus-Basiskurse 2018

Samstag, 10. März:
10.00 bis 18.00 Uhr
Sonntag, 11. März:
9.30 bis 17.30 Uhr

Samstag, 10. November:
10.00 bis 18.00 Uhr
Sonntag, 11. November:
9.30 bis 17.30 Uhr

in Hohenfels

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Heute gibt es in den westlichen Kulturen immer mehr Menschen, die sich dem Schamanismus öffnen. Seine Renaissance ist durch die Säkularisierung unserer westlichen Gesellschaften zu erklären. In unserer individuellen, materiellen Welt verspüren viele eine große Sehnsucht nach Verbindung zur Natur.

Die Trennung von dem Ganzen – von der Natur, von der Schöpferkraft, von sich selbst – ist aus schamanischer Sicht die Ursache für jede Art von Leid, von seelischem wie körperlichem. Die Krebszelle ist abgetrennt vom organischem Ganzen, der Depressive empfindet sich als abgetrennt vom Leben.

Da alltägliche und nichtalltägliche Wirklichkeit aus schamanischer Sicht beide Hälften eines Ganzen bilden, bekommt die Heilkunst der Schamanen ihre Bedeutung. Heilen im Sinne von Ganzwerden bekommt hier seinen Sinn. Rückbindung an Natur und die Ganzheit der Seele, dadurch entsteht Heilung im schamanischen Sinne.

Der Schamane nennt seine Praxis „Reise“, dazu werden Trommeln und Rasseln verwendet. Der damit erreichte Bewusstseinszustand ist eine absichtsvolle Wach-Trance, in der ein Teil des Bewusstseins hochkonzentriert bleibt und über die Absicht der jeweiligen Reise wacht. Schamanische Reisen sind weder Visualisierungen noch Imaginationen, sie sind mit psychologischer Begrifflichkeit nicht zu erklären.

Jeder schamanisch Praktizierende findet in der nicht alltäglichen Wirklichkeit seine Helfer, sie werden als Verbündete, Gefährten, Krafttiere oder auch Spirits bezeichnet. Mit Unterstützung dieser transpersonalen Kräfte kann Hilfe und Heilung stattfinden.


Literatur:
- Sandra Ingerman: Auf der Suche nach der verlorenen Seele
- Carlo Zumstein: Schamanismus
- Geseke von Lüpke: Altes Wissen für eine neue Zeit

- Barbara Gramlich: Bärenblut