Wenn die Seele
bereit ist,
sind es die Dinge
auch.

Shakespeare

 

 

Schamanismus-Basiskurse 2018

Samstag, 10. März:
10.00 bis 18.00 Uhr
Sonntag, 11. März:
9.30 bis 17.30 Uhr

Samstag, 10. November:
10.00 bis 18.00 Uhr
Sonntag, 11. November:
9.30 bis 17.30 Uhr

in Hohenfels

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Angebote

 

Die eigentliche schamanische Arbeit ist das „schamanische Reisen“. Die Praktizierende geht mit klarer Intention für den Klienten in einer Wachtrance „auf die Reise“ in die nicht alltägliche Wirklichkeit. Mit Hilfe der „Gefährten“ werden Heilwege aufgezeigt und durchgeführt. Der Klient bleibt dabei in entspannter Präsenz liegen oder reist unter Umständen ebenfalls.

Aus den reichhaltigen Möglichkeiten der schamanischen Praktiken und Heilmethoden erwähne ich nur einige: Seelenrückführung, Lichtheilung, Reise zur eigenen Heilkraft, schamanische Diagnose, Extraktion, Zerstören und Transformieren negativer Einstellungen und die Seelenbegleitung Verstorbener.

Gern gebe ich auch Anleitung zum schamanischen Reisen, so kann der Klient selbst die nicht alltägliche Wirklichkeit kennenlernen, seinen Gefährten dort finden und Hilfe oder Heilung für sich selbst erfahren.

Die Methode der Seelenrückführung, die in allen schamanischen Kulturen gleich beschrieben wird, wurde im Besonderen von Sandra Ingermann erforscht und praktiziert. Man kann die Seelenrückführung durchaus als die Traumatherapie der Schamanen bezeichnen, ist auch die Begrifflichkeit und das Vorgehen ganz anders, so sind die Schnittstellen zur modernen Traumatherapie groß.

Zum Verständnis: Mit dem Begriff „Seele“ wird hier die Lebenskraft eines Menschen bezeichnet. Spricht man von „Seelenverlust“ ist dies als ein Verlust der Seelenkraft gemeint.

Beim Erleiden von körperlichem oder seelischem Leid spalten sich Teile der Seele ab, um dieses Leid zu überleben. Die Psychologie nennt diese Abspaltung Dissoziation. Aus schamanischer Sicht flüchtet ein Teil der Seelenkraft aus dem Körper, um die negative Erfahrung zu überleben. Insofern handelt es sich beim sogenannten Seelenverlust um einen Selbstschutz unseres Körpers. Dadurch muss das volle Ausmaß des Leides nicht bewusst erfahren werden.

Aus schamanischer Sicht besteht das Problem darin, dass der Seelenanteil normalerweise nicht von selbst in den Körper zurückkehrt.

Wann die Seele ein Ereignis als Trauma abspeichert und dementsprechend mit ihrer Selbsthilfereaktion der Abspaltung reagiert, ist individuell ganz unterschiedlich. Es muss nicht immer das dramatische Moment eines Unfalls oder sonstigen Traumas sein, sondern es können ebenso ganz andere Erlebnisse sein wie das fortwährende Streiten oder Schreien der Eltern oder ein Fall von der Schaukel.

Typische Symptome von Seelenverlust werden beschrieben als ein Gefühl von nicht ganz sein, nicht präsent sein, als fehle ein Teil von sich und das Leben läuft wie ein Film ab. Auch anhaltende Erschöpfung, chronische Erkrankungen oder Gedächtnisverlust ganzer Bereiche der Biographie können auf Seelenverlust deuten.

In der schamanischen Arbeit wird in der nichtalltäglichen Wirklichkeit mit Hilfe der Verbündeten der verlorene Anteil der Lebenskraft gesucht, gefunden, mitgenommen und nach Rückkehr in einem schönen energetischem Ritual dem Klienten mit einem „Willkommen zu Hause“ übergeben. Ein sich dann nach und nach einstellendes Empfinden von stärkerer Lebenskraft, Präsenz und Ganzheit ist ein schönes Ergebnis dieser Arbeit.